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Projekte
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Vom Kämpfer zum Zivilisten: Demobilisierung der Seele
Seit über einem Jahr arbeitet vivo international mit einem Kinder- und Jugendzentrum in Goma im Ost-Kongo zusammen. Es bietet vom Krieg betroffenen Jugendlichen eine Ausbildung und soziale Unterstützung und versucht so ihnen eine neue Perspektive zu geben. Sie erhalten eine einjährige berufliche Ausbildung, Unterstützung durch Sozialarbeiter und Hilfe bei der anschließenden Arbeitssuche. In diesem Zentrum werden viele ehemalige Kindersoldaten unterstützt. Die ehemaligen Kindersoldaten waren minderjährig als sie in die bewaffneten Gruppen kamen. Heute sind sie Jugendliche und junge Erwachsene, die einen Weg ins zivile Leben suchen. Doch dieser Weg ist steinig, viele von ihnen haben Schwierigkeiten sich zu integrieren. Oft leiden sie unter ihren traumatischen Erfahrungen, sind leicht reizbar und gewaltbereit. Deshalb können sie nur zum Teil von dem Angebot des Zentrums profitieren und schließen das Reintegrationsprogramm oft nicht erfolgreich ab.

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Seit über einem Jahr arbeitet vivo international mit einem Kinder- und Jugendzentrum in Goma im Ost-Kongo zusammen. Es bietet vom Krieg betroffenen Jugendlichen eine Ausbildung und soziale Unterstützung und versucht so ihnen eine neue Perspektive zu geben. Sie erhalten eine einjährige berufliche Ausbildung, Unterstützung durch Sozialarbeiter und Hilfe bei der anschließenden Arbeitssuche. In diesem Zentrum werden viele ehemalige Kindersoldaten unterstützt. Die ehemaligen Kindersoldaten waren minderjährig als sie in die bewaffneten Gruppen kamen. Heute sind sie Jugendliche und junge Erwachsene, die einen Weg ins zivile Leben suchen. Doch dieser Weg ist steinig, viele von ihnen haben Schwierigkeiten sich zu integrieren. Oft leiden sie unter ihren traumatischen Erfahrungen, sind leicht reizbar und gewaltbereit. Deshalb können sie nur zum Teil von dem Angebot des Zentrums profitieren und schließen das Reintegrationsprogramm oft nicht erfolgreich ab.

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Ein Leben mit Gewalt, Armut und Unsicherheit – Hilfe für Straßenkinder in Burundi
Burundi ist ein kleines, dichtbevölkertes Land im Herzen Afrikas. Von 1993 bis 2006 wurde es von einem Bürgerkrieg erschüttert. Über 300.000 Menschen sind diesem zum Opfer gefallen und über eine Millionen Menschen mussten fliehen. Bis zum heutigen Tag passieren immer wieder gewalttätige Zwischenfälle, die den Menschen die Unsicherheit ihrer Lebenssituation vor Augen führen. Als Folge von „la crise“, wie die Burunder die Zeit des Bürgerkrieges nennen, wurde Burundi eines der ärmsten Länder der Welt und ein großer Teil der Bevölkerung hat nicht genug Land, um die Familien zu ernähren.
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Burundi ist ein kleines, dichtbevölkertes Land im Herzen Afrikas. Von 1993 bis 2006 wurde es von einem Bürgerkrieg erschüttert. Über 300.000 Menschen sind diesem zum Opfer gefallen und über eine Millionen Menschen mussten fliehen. Bis zum heutigen Tag passieren immer wieder gewalttätige Zwischenfälle, die den Menschen die Unsicherheit ihrer Lebenssituation vor Augen führen. Als Folge von „la crise“, wie die Burunder die Zeit des Bürgerkrieges nennen, wurde Burundi eines der ärmsten Länder der Welt und ein großer Teil der Bevölkerung hat nicht genug Land, um die Familien zu ernähren.
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Aufbau einer Traumaambulanz für Norduganda
Wie vivos Studien mehrfach gezeigt haben, halten die psychologischen Folgen von zwei Jahrzehnten Krieg und Terror durch die Rebellenarmee „Lord’s Resistance Army“ (Widerstandsarmee des Herrn) in Norduganda weiter an: Auch wenn die Kämpfe seit 2005 beendet sind, können viele Überlebende ihre Erlebnisse nicht vergessen und erleben diese in Form von sich aufdrängenden Erinnerungen, Albträumen und Flashbacks fortwährend wieder. Für sie dauert der Krieg in ihren Köpfen weiter an. Darüber hinaus hat der langandauernde Krieg soziale Normen gewaltfreier Interaktion erschüttert, was sich in schwerwiegenden Fällen von Gewalt in den Familien und Gemeinden äußert, und zu weiteren Traumatisierungen führt.
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Wie vivos Studien mehrfach gezeigt haben, halten die psychologischen Folgen von zwei Jahrzehnten Krieg und Terror durch die Rebellenarmee „Lord’s Resistance Army“ (Widerstandsarmee des Herrn) in Norduganda weiter an: Auch wenn die Kämpfe seit 2005 beendet sind, können viele Überlebende ihre Erlebnisse nicht vergessen und erleben diese in Form von sich aufdrängenden Erinnerungen, Albträumen und Flashbacks fortwährend wieder. Für sie dauert der Krieg in ihren Köpfen weiter an. Darüber hinaus hat der langandauernde Krieg soziale Normen gewaltfreier Interaktion erschüttert, was sich in schwerwiegenden Fällen von Gewalt in den Familien und Gemeinden äußert, und zu weiteren Traumatisierungen führt.
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Eine Stimme für Opfer weiblicher Genitalverstümmelung
Erst kürzlich begann vivo mit Frauen zu arbeiten, die in Äthiopien beschnitten wurden. Von Juli bis September 2010 wurden über 150 Frauen in Jijiga (in der Nähe der Grenze zu Somalia) interviewt und zu ihrer Beschneidung und den Konsequenzen für die psychische Gesundheit befragt, um ihre speziellen Bedürfnisse definieren zu können. vivo war von der Stärke der Frauen in der somalischen Region beeindruckt und zugleich von den entsetzlichen Erlebnissen und den ertragenen Schmerzen der Frauen stark berührt.
Mit diesem detaillierten Wissen über die physische, psychischen und soziale Notlage der beschnittenen Frauen plant vivo ein Projekt zur gezielten Behandlung und Unterstützung dieser Frauen.
Erst kürzlich begann vivo mit Frauen zu arbeiten, die in Äthiopien beschnitten wurden. Von Juli bis September 2010 wurden über 150 Frauen in Jijiga (in der Nähe der Grenze zu Somalia) interviewt und zu ihrer Beschneidung und den Konsequenzen für die psychische Gesundheit befragt, um ihre speziellen Bedürfnisse definieren zu können. vivo war von der Stärke der Frauen in der somalischen Region beeindruckt und zugleich von den entsetzlichen Erlebnissen und den ertragenen Schmerzen der Frauen stark berührt.
Mit diesem detaillierten Wissen über die physische, psychischen und soziale Notlage der beschnittenen Frauen plant vivo ein Projekt zur gezielten Behandlung und Unterstützung dieser Frauen.
Wohnprojekt für HIV/AIDS-Waisen in Äthiopien
Äthiopien ist eines der ärmsten Länder der Welt und zählte 2004 bereits über 3.9 Millionen Waisen. Während viele Organisationen Nahrung, Kleidung und Schulausbildung für diese Kinder bereitstellen, konzentriert sich vivo auf die psychosozialen Bedürfnisse dieser Kinder, um eine gesunde psychische Entwicklung sicherzustellen. Im Frühjahr 2006 interviewte vivo mehr als 100 Kinder in Awassa, im Süden Äthiopiens, die aufgrund von HIV/AIDS ihre Eltern verloren und zu Waisen wurden. Viele Kinder zeigen nicht nur klinisch auffällige Symptome der Trauer, sondern leiden unter der andauernden Misshandlung und Ausbeutung als Bedienstete in Pflegefamilien. Deswegen engagierte sich vivo dafür, Beratungsstrukturen für Trauma und Trauer aufzubauen und für lokale Berater, Großeltern und Pflegefamilien Workshops zu „positiver Kindererziehung“ anzubieten, um das Bewusstsein für Kindesmissbrauch und -misshandlung in der Bevölkerung zu erhöhen.
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Äthiopien ist eines der ärmsten Länder der Welt und zählte 2004 bereits über 3.9 Millionen Waisen. Während viele Organisationen Nahrung, Kleidung und Schulausbildung für diese Kinder bereitstellen, konzentriert sich vivo auf die psychosozialen Bedürfnisse dieser Kinder, um eine gesunde psychische Entwicklung sicherzustellen. Im Frühjahr 2006 interviewte vivo mehr als 100 Kinder in Awassa, im Süden Äthiopiens, die aufgrund von HIV/AIDS ihre Eltern verloren und zu Waisen wurden. Viele Kinder zeigen nicht nur klinisch auffällige Symptome der Trauer, sondern leiden unter der andauernden Misshandlung und Ausbeutung als Bedienstete in Pflegefamilien. Deswegen engagierte sich vivo dafür, Beratungsstrukturen für Trauma und Trauer aufzubauen und für lokale Berater, Großeltern und Pflegefamilien Workshops zu „positiver Kindererziehung“ anzubieten, um das Bewusstsein für Kindesmissbrauch und -misshandlung in der Bevölkerung zu erhöhen.
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Gewalt in der Familie: Unterstützung für betroffene Familien in Norduganda
Krieg hat nicht nur schlimme Folgen für den einzelnen Menschen, sondern führt darüber hinaus zu einer tiefgreifenden Schädigung des Familiensystems. Der Verlust eines Familienmitgliedes, psychisches Leiden einzelner Familienmitglieder, Alkoholprobleme und die Abtrennung von sozialer Unterstützung durch traditionelle Systeme wie der Großfamilie wirken sich negativ auf das familiäre Beziehungsgefüge aus. Aufgrund der vielen Belastungen sind vom Krieg betroffene Familien über das Kriegsende hinaus anfällig für Gewalterfahrungen innerhalb der Familie. Kinder, die in einer gewalttätigen Familie aufwachsen, sind besonders verletzbar und laufen Gefahr, überdauernde emotionale Probleme und Verhaltensauffälligkeiten zu entwickeln.
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Krieg hat nicht nur schlimme Folgen für den einzelnen Menschen, sondern führt darüber hinaus zu einer tiefgreifenden Schädigung des Familiensystems. Der Verlust eines Familienmitgliedes, psychisches Leiden einzelner Familienmitglieder, Alkoholprobleme und die Abtrennung von sozialer Unterstützung durch traditionelle Systeme wie der Großfamilie wirken sich negativ auf das familiäre Beziehungsgefüge aus. Aufgrund der vielen Belastungen sind vom Krieg betroffene Familien über das Kriegsende hinaus anfällig für Gewalterfahrungen innerhalb der Familie. Kinder, die in einer gewalttätigen Familie aufwachsen, sind besonders verletzbar und laufen Gefahr, überdauernde emotionale Probleme und Verhaltensauffälligkeiten zu entwickeln.
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Sri Lanka – ein Land erschüttert durch Krieg und Naturkatastrophen
In den nordöstlichen Provinzen von Sri Lanka waren traumatische Erlebnisse bereits vor dem Tsunami im Dezember 2004 keine Seltenheit. Über zwei Jahrzehnte hinweg wurden infolge der gewalttätigen Konflikte im Land tausende Menschen getötet und noch mehr Personen vertrieben. Der Kampf der Liberation Tigers of Tamil Elam (LTTE) für politische Autonomie führte zu einem permanenten Konflikt in den nördlichen und östlichen Gebieten des Landes. Die Opfer dieses Krieges waren Zivilisten: Landminen und nicht-explodierte Geschütze stellten eine konstante Bedrohung dar, Krankenhäuser und Schulen wurden zerstört, die Wirtschaft wurde zerrüttet.
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In den nordöstlichen Provinzen von Sri Lanka waren traumatische Erlebnisse bereits vor dem Tsunami im Dezember 2004 keine Seltenheit. Über zwei Jahrzehnte hinweg wurden infolge der gewalttätigen Konflikte im Land tausende Menschen getötet und noch mehr Personen vertrieben. Der Kampf der Liberation Tigers of Tamil Elam (LTTE) für politische Autonomie führte zu einem permanenten Konflikt in den nördlichen und östlichen Gebieten des Landes. Die Opfer dieses Krieges waren Zivilisten: Landminen und nicht-explodierte Geschütze stellten eine konstante Bedrohung dar, Krankenhäuser und Schulen wurden zerstört, die Wirtschaft wurde zerrüttet.
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vivos Anfänge im Kongo
Das Ausmaß der Gewalt gegen Zivilisten steigt im Krieg der Demokratischen Republik Kongo rapide an. Frauen und Mädchen werden täglich vergewaltigt, und ihr Leben wird von der Angst bestimmt, erneut Opfer zu werden. Die Frauen und Mädchen, die eine Vergewaltigung überlebt haben, bleiben häufig ihr Leben lang stigmatisiert und sind physisch sowie psychisch verletzt.
Das Ausmaß der Gewalt gegen Zivilisten steigt im Krieg der Demokratischen Republik Kongo rapide an. Frauen und Mädchen werden täglich vergewaltigt, und ihr Leben wird von der Angst bestimmt, erneut Opfer zu werden. Die Frauen und Mädchen, die eine Vergewaltigung überlebt haben, bleiben häufig ihr Leben lang stigmatisiert und sind physisch sowie psychisch verletzt.
Psychosoziale Unterstützung für 600 Jugendliche in Norduganda
In enger Zusammenarbeit mit dem „Youth Education Pack“ (YEP) des Norwegischen Flüchtlingsrats begann vivo die Entwicklung eines langfristigen psychosozialen Unterstützungssystems. Dieses konnte bislang in ganz Uganda über 600 Jugendliche im Rahmen von Berufstrainingszentren erreichen. In zehn Berufstrainingszentren unterstützt YEP die am meisten beeinträchtigten Schüler – unter ihnen viele ehemals entführte Kindersoldaten. Im Rahmen des YEP-Programms wird den Schülern ermöglicht, praktische Berufsfähigkeiten zu erwerben und akademische Ausbildung aufzuholen, um die Reintegration in ihre Heimatgemeinden nach ihrer Rückkehr zu erleichtern und zu verbessern.
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In enger Zusammenarbeit mit dem „Youth Education Pack“ (YEP) des Norwegischen Flüchtlingsrats begann vivo die Entwicklung eines langfristigen psychosozialen Unterstützungssystems. Dieses konnte bislang in ganz Uganda über 600 Jugendliche im Rahmen von Berufstrainingszentren erreichen. In zehn Berufstrainingszentren unterstützt YEP die am meisten beeinträchtigten Schüler – unter ihnen viele ehemals entführte Kindersoldaten. Im Rahmen des YEP-Programms wird den Schülern ermöglicht, praktische Berufsfähigkeiten zu erwerben und akademische Ausbildung aufzuholen, um die Reintegration in ihre Heimatgemeinden nach ihrer Rückkehr zu erleichtern und zu verbessern.
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Psychologen aus Ruanda trainiert durch die eigenen Kollegen
Seit 2006 engagierte sich vivo für Opfer des Völkermordes in Ruanda, die immer noch unter traumabezogenen Konsequenzen leiden. Eine bedeutsame Komponente war dabei das Training einer Gruppe ruandischer Psychologen durch vivo-Experten in Narrativer Expositionstherapie (NET) und Interpersoneller Therapie (IPT), welches im Herbst 2007 in Butare stattfand. 86 Völkermordopfer wurden zufällig einer Behandlungs- und einer Wartelistengruppe zugeteilt. Unter der Supervision von Experten führten die ruandischen Therapeuten sechs Sitzungen NET und zwei Sitzungen IPT durch, die jeweils zwischen 90 und 150 Minuten in Anspruch nahmen. Alle Behandlungen wurden mit großem Erfolg beendet und die Teilnehmer profitierten beträchtlich. Dies zeigte sich bspw. in der Reduktion der Trauma- und Depressions-Symptome.
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Seit 2006 engagierte sich vivo für Opfer des Völkermordes in Ruanda, die immer noch unter traumabezogenen Konsequenzen leiden. Eine bedeutsame Komponente war dabei das Training einer Gruppe ruandischer Psychologen durch vivo-Experten in Narrativer Expositionstherapie (NET) und Interpersoneller Therapie (IPT), welches im Herbst 2007 in Butare stattfand. 86 Völkermordopfer wurden zufällig einer Behandlungs- und einer Wartelistengruppe zugeteilt. Unter der Supervision von Experten führten die ruandischen Therapeuten sechs Sitzungen NET und zwei Sitzungen IPT durch, die jeweils zwischen 90 und 150 Minuten in Anspruch nahmen. Alle Behandlungen wurden mit großem Erfolg beendet und die Teilnehmer profitierten beträchtlich. Dies zeigte sich bspw. in der Reduktion der Trauma- und Depressions-Symptome.
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vivo international hilft bei der Demobilisierung in Kolumbien
Gewalt, Anschläge, interne Vertreibungen, Verschwinden und Entführungen von Menschen, tausende Morde und illegale Rekrutierungen prägen die Geschichte Kolumbiens seit mehr als 50 Jahren. Nach einer andauernden Welle von Gewalt und Terror startete die kolumbianische Regierung 2006 die Entwaffnung, Demobilisierung und Wiedereingliederung (DDR – Demobilization Disarmament Reintegration) von illegal bewaffneten Gruppen. Der Prozess betreut 55.800 Demobilisierte und wird durch das Hochkommissariat für Reintegration (Agencia Colombiana para la Reintegración– ACR) koordiniert und durch 26 Betreuungszentren dezentral umgesetzt. Die ACR bietet den ehemaligen Kombattanten sowohl psychosoziale Unterstützung als auch Hilfe bei ihrer beruflichen Reintegration.
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Gewalt, Anschläge, interne Vertreibungen, Verschwinden und Entführungen von Menschen, tausende Morde und illegale Rekrutierungen prägen die Geschichte Kolumbiens seit mehr als 50 Jahren. Nach einer andauernden Welle von Gewalt und Terror startete die kolumbianische Regierung 2006 die Entwaffnung, Demobilisierung und Wiedereingliederung (DDR – Demobilization Disarmament Reintegration) von illegal bewaffneten Gruppen. Der Prozess betreut 55.800 Demobilisierte und wird durch das Hochkommissariat für Reintegration (Agencia Colombiana para la Reintegración– ACR) koordiniert und durch 26 Betreuungszentren dezentral umgesetzt. Die ACR bietet den ehemaligen Kombattanten sowohl psychosoziale Unterstützung als auch Hilfe bei ihrer beruflichen Reintegration.
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Erfassung psychischer Gesundheit bei Kindern in Kabul
Im Februar 2005 führte vivo eine Schulung mit einer Gruppe aus 32 psychosozialen Beratern in Kabul durch. Themen des Trainings waren Traumatischer Stress, Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) und deren Behandlung mit Narrativer Expositionstherapie. Im Oktober kam ein Team von vivo nach Kabul zurück und führte zusammen mit den ausgebildeten Beratern eine epidemiologische Studie in Schulen des Dachti Barchi Gebietes der afghanischen Hauptstadt durch.
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Im Februar 2005 führte vivo eine Schulung mit einer Gruppe aus 32 psychosozialen Beratern in Kabul durch. Themen des Trainings waren Traumatischer Stress, Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) und deren Behandlung mit Narrativer Expositionstherapie. Im Oktober kam ein Team von vivo nach Kabul zurück und führte zusammen mit den ausgebildeten Beratern eine epidemiologische Studie in Schulen des Dachti Barchi Gebietes der afghanischen Hauptstadt durch.
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Gründung und Arbeit von vivo Uganda
Im Jahr 2004 entschloss sich vivo, eine permanente Basis in Uganda zu errichten. Lokale Kooperationspartner und Teammitglieder bildeten vivo Uganda, eine unabhängige Schwesterorganisation von vivo international, die als Nichtregierungsorganisationen in Uganda eingetragen ist. Aufgrund der zunehmende Präsenz der Organisation in Uganda wurde vivo von lokalen Politikern und Beamten darum gebeten, sich nicht nur auf Flüchtlinge zu konzentrieren, sondern sich auch für die Unterstützung der durch Krieg betroffenen und vertriebenen Bevölkerung im Norden Ugandas zu engagieren.
Im Jahr 2004 entschloss sich vivo, eine permanente Basis in Uganda zu errichten. Lokale Kooperationspartner und Teammitglieder bildeten vivo Uganda, eine unabhängige Schwesterorganisation von vivo international, die als Nichtregierungsorganisationen in Uganda eingetragen ist. Aufgrund der zunehmende Präsenz der Organisation in Uganda wurde vivo von lokalen Politikern und Beamten darum gebeten, sich nicht nur auf Flüchtlinge zu konzentrieren, sondern sich auch für die Unterstützung der durch Krieg betroffenen und vertriebenen Bevölkerung im Norden Ugandas zu engagieren.
Die Arbeit von vivo in Sri Lanka
Seit 2002 kooperiert vivo mit der GTZ, dem Bildungsministerium, dem Bildungsrat Nord-Ost und der Shantiham-Gesellschaft für Gesundheit und Beratung. Dabei wurde ein Kaskadenmodell der psychosozialen Unterstützung für betroffene Schulkinder in den nordöstlichen Provinzen Sri Lankas entwickelt. Im Rahmen dieses Modells wurden mehr als 1500 Lehrer zu qualifizierten Beratern und Betreuer ausgebildet, um bedürftigen Kinder und deren Familien Unterstützung anzubieten.
Seit 2002 kooperiert vivo mit der GTZ, dem Bildungsministerium, dem Bildungsrat Nord-Ost und der Shantiham-Gesellschaft für Gesundheit und Beratung. Dabei wurde ein Kaskadenmodell der psychosozialen Unterstützung für betroffene Schulkinder in den nordöstlichen Provinzen Sri Lankas entwickelt. Im Rahmen dieses Modells wurden mehr als 1500 Lehrer zu qualifizierten Beratern und Betreuer ausgebildet, um bedürftigen Kinder und deren Familien Unterstützung anzubieten.
Psychosoziale Beratung im Süden Sudans
Von Oktober bis November 2010 arbeitete, Nina Winkler (vivo-Mitglied) im Auftrag des „Bonn International Center for Conversion“ (BICC) und der „Southern Sudan Disarmament, Demobilisation & Reintegration Commission“ (SSDDRC) als psychosoziale Beraterin im Süden Sudans. Während dieser Beratungstätigkeit untersuchte sie die psychische Gesundheit sowie die psychosozialen Bedürfnisse ehemaliger Kämpfer. Die Ergebnisse dieser Studie wurden auf der Konferenz „The Disarmament, Demobilization and Reintegration in Southern Sudan – Lessons and Challenges ahead of the Referendum“ präsentiert, die vom 14. bis zum 16. November 2010 in Juba stattfand.
Von Oktober bis November 2010 arbeitete, Nina Winkler (vivo-Mitglied) im Auftrag des „Bonn International Center for Conversion“ (BICC) und der „Southern Sudan Disarmament, Demobilisation & Reintegration Commission“ (SSDDRC) als psychosoziale Beraterin im Süden Sudans. Während dieser Beratungstätigkeit untersuchte sie die psychische Gesundheit sowie die psychosozialen Bedürfnisse ehemaliger Kämpfer. Die Ergebnisse dieser Studie wurden auf der Konferenz „The Disarmament, Demobilization and Reintegration in Southern Sudan – Lessons and Challenges ahead of the Referendum“ präsentiert, die vom 14. bis zum 16. November 2010 in Juba stattfand.
Planungsworkshops für DDR-Programme in der Schweiz
Im Mai 2010 wurde vivo durch das United Nations Development Program (UNDP) sowie das Norwegian Defence University College (NODEFIC) zu einem Erfahrungsaustausch eingeladen, um ein gender-sensitives Training für ein Demobilisierungs-, Entwaffnungs- und Reintegrationsprogramm (DER) zu entwickeln.
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Im Mai 2010 wurde vivo durch das United Nations Development Program (UNDP) sowie das Norwegian Defence University College (NODEFIC) zu einem Erfahrungsaustausch eingeladen, um ein gender-sensitives Training für ein Demobilisierungs-, Entwaffnungs- und Reintegrationsprogramm (DER) zu entwickeln.
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Flüchtlinge in Kenia
Kenia is eines der Länder, das in Realtion zur Einwohnerzahl eine sehr hohe Zahl an Flüchtlinge aufgenommen hat. Mit Kakuma und Dadab liegen zwei der weltweit größten Flüchtlingslager in Kenia, in denen hundertausende an Flüchtlinge aus dem Sudan, Somalia und anderen kriegszerrütteten Ländern für Jahrzehnte leben. Mehr als eine halbe Million somalische Flüchtlinge leben in Kenia. Das Projekt, das in einer Kooperation mit vivo entstand, versucht adaptierte psychiatrische Behandlungsstrategien zu entwickeln und zu evaluieren, die auf eine Behandlung von Posttraumatischer Belasungsstörung, Substanzmissbrauch und schwere psychotische Störungen abzielen.
Kenia is eines der Länder, das in Realtion zur Einwohnerzahl eine sehr hohe Zahl an Flüchtlinge aufgenommen hat. Mit Kakuma und Dadab liegen zwei der weltweit größten Flüchtlingslager in Kenia, in denen hundertausende an Flüchtlinge aus dem Sudan, Somalia und anderen kriegszerrütteten Ländern für Jahrzehnte leben. Mehr als eine halbe Million somalische Flüchtlinge leben in Kenia. Das Projekt, das in einer Kooperation mit vivo entstand, versucht adaptierte psychiatrische Behandlungsstrategien zu entwickeln und zu evaluieren, die auf eine Behandlung von Posttraumatischer Belasungsstörung, Substanzmissbrauch und schwere psychotische Störungen abzielen.
vivo in Somalia
Seit 1991 gibt es keine funktionierende Regierung und Somalia kann als „failed state“ bezeichnet werden. Im Laufe der letzten 13 Jahre hat vivo mit lokalen und internationalen Organisationen kooperiert, um Projekte in Somaliland im Nordwesten von Somalia umzusetzen.
Seit 1991 gibt es keine funktionierende Regierung und Somalia kann als „failed state“ bezeichnet werden. Im Laufe der letzten 13 Jahre hat vivo mit lokalen und internationalen Organisationen kooperiert, um Projekte in Somaliland im Nordwesten von Somalia umzusetzen.
vivos erste Schritte in Uganda
Uganda weist eine lange Geschichte von Bürgerkriegen auf und war von den wohl schlimmsten Konflikten der Geschichte Afrikas betroffen. Daher beherbergt Uganda nicht nur große Flüchtlingspopulationen aus dem Ausland, sondern muss darüber hinaus den Hinterlassenschaften der eigenen Kriege stellen. Die Arbeit von vivo in Uganda begann im Jahr 1999 mit einer Pilot-Studie zur Narrativen Expositionstherapie (NET).
Uganda weist eine lange Geschichte von Bürgerkriegen auf und war von den wohl schlimmsten Konflikten der Geschichte Afrikas betroffen. Daher beherbergt Uganda nicht nur große Flüchtlingspopulationen aus dem Ausland, sondern muss darüber hinaus den Hinterlassenschaften der eigenen Kriege stellen. Die Arbeit von vivo in Uganda begann im Jahr 1999 mit einer Pilot-Studie zur Narrativen Expositionstherapie (NET).





