Ein Herz für Kinder
Seit 2005 besteht eine Partnerschaft zwischen
vivo und der deutschen Gesellschaft
"Ein Herz für Kinder", die bedürftige Kinder international unterstützt. Zentrale Hilfsfelder von
Ein Herz für Kinder sind die Bildung, Jungendfürsorge und Betreuung, physische und psychische Gesundheit, Armutsbekämpfung sowie die ökologische Sicherheit. Diese Themen stellen ein grundlegendes Anliegen für Kinder dar, die meist die schwächsten Mitglieder der Gesellschaft sind.
Ein Herz für Kinder leistete bei den internationalen Projekten von
vivo mit Schulkindern in Sri Lanka und mit ehemaligen Kindersoldaten in Uganda bedeutende Unterstützung.
Sri Lanka
In Sri Lanka bildete
vivo lokale Schullehrer zu spezialisierten Counselorn für Traumatherapie aus und baute eine Kaskadenstruktur auf, mit deren Hilfe Kinder, die von traumatischen und belastenden Erlebnissen betroffen sind, an die entsprechenden Counselor überwiesen werden können. Diese Struktur ermöglichte es außerdem, dass die von
vivo geschulten Berater ihr Wissen weitergeben und andere Lehrer darin ausbilden können, Kinder mit dem Bedürfnis nach therapeutischer Betreuung zu identifizieren. Mit Unterstützung lokaler Partner errichtete
vivo klinische Behandlungs- und Beratungszentren, die unmittelbare, permanente, kulturell sensitive und traumaspezifische Versorgung und Kriseninterventionen anbieten. Um die Interventionen und Trainings für lokale Counselor kulturell anzupassen, führte
vivo wissenschaftliche Studien durch. Dabei wurden die Auswirkungen von traumatischen Kriegserlebnissen, Naturkatastrophen (wie dem Tsunami) und familiärer Gewalt auf die psychische Gesundheit von Kindern untersucht und die Effektivität der therapeutischen Arbeit der Counselor bestimmt.
Uganda
Der Fokus der Arbeit mit ehemaligen Kindersoldaten, Teenager-Müttern und Waisen im Norden Ugandas liegt auf der psychischen Gesundheit und Reintegration derjenigen Kinder, die Opfer des Bürgerkrieges wurden.
vivo befragte über 1000 Kinder, um deren spezielle Bedürfnisse besser zu verstehen und spezifische Behandlungs- und Trainingsmodule zu entwickeln. Diese sollten insbesondere die Entwicklung von Konfliktlösefertigkeiten und sozialer Kompetenz fördern und der Behandlung von traumatischen Erlebnissen und dem Verständnis der Ursachen und Folgen des Bürgerkrieges in Uganda dienen.